Wohnungsöffnung 10.09.2015 22:57 Uhr
Um 22.57 Uhr musste die Feuerwehr Ilvesheim am 10. September noch einmal ausrücken. In der Weinheimer Straße bestand der Verdacht eines Unglücksfalls und die Feuerwehr wurde zu einer Wohnungsöffnung alarmiert. Glücklicherweise konnte die betroffene Person die Tür von selbst öffnen, so dass die Feuerwehr Ilvesheim nicht groß in Aktion treten musste. Nach Sichtung der Person durch den Feuerwehrarzt wurde die Einsatzstelle dem Rettungsdienst und der Polizei übergeben.
Brennendes Baumhaus 10.09.2015 19:40 Uhr
Auch außerhalb von der derzeitigen Einbindung der Feuerwehr Ilvesheim bei Einsätzen in Seckenheim funktioniert die Zusammenarbeit zwischen Mannheim und Ilvesheim. Dies zeigte sich einmal mehr am Donnerstag, dem 10. September. Ein undefiniertes Kleinfeuer am Wörthfelder Weg rief gegen 19.40 Uhr nicht nur die Feuerwehr Ilvesheim auf den Plan, sondern auch ein Löschzug der Berufsfeuerwehr Mannheim. Da der Anrufer die Einsatzstelle nicht genau beschreiben konnte, war nicht klar, auf welcher Gemarkung das Feuer ist, so dass beide Feuerwehren ausrückten. Gemeinsam konnte man die Einsatzstelle ausfindig machen – es brannte ein Baumhaus in der Grünfläche des ehemaligen Klee-Geländes – und das Feuer in Teamarbeit löschen.
Der richtige Umgang von mit Leinöl getränkten Stofflappen 07.09.2015 09:39 Uhr
Viele Menschen behandeln im Sommer ihre Gartenmöbel aus Hartholz oder die Holzterrasse mit einem geeigneten Leinöl als Witterungsschutz. Zum Auftragen und zum Nachbehandeln werden meist Textilstoffe (Lappen, Lumpen, alte T-Shirts usw.) verwendet, die dann mit dem Öl getränkt sind und von denen eine erhebliche Brandgefahr ausgeht. Leinöle enthalten Fettsäuren und ungesättigte chemische Verbindungen, die mit Sauerstoff unter Umständen exotherme (wärmeerzeugende) Verbindungen eingehen. Die dabei entstehende Wärme staut sich in den zusammengeknüllten Stofflappen und kann diese letztlich entzünden.
Wer also seine verschmutzten Lappen leichtsinnig in den Müll wirft oder zusammengeknüllt mit dem Leinöl und den behandelten Hölzern bis zur Weiterarbeit am nächsten Tag lagert, holt sich eine tickende Brandbombe ins Haus.
Mit Leinöl getränkte Lappen sollten bis zum nächsten Arbeitsgang in einem nichtbrennbaren, luftdicht verschließbaren Behälter gelagert werden. Dieser ist möglichst im Freien weitab von brennbaren Materialien und Gebäudeteilen abzustellen. Nicht mehr benötigte Lappen sollten ausgebreitet an der Luft gut getrocknet und anschließend in luftdicht verschlossenen Behältern der Schadstoffsammlung zugeführt werden.
Benutze Pinsel sind mit Leinölseife auszuwaschen oder bis zur nächsten Benutzung in rohes Leinöl zu hängen.
Auf jeden Fall sind die Warn- und Behandlungshinweise auf den Behältern genauestens zu befolgen.
Überlandhilfe Seckenheim 03.09.2015 01:08 Uhr
Am Donnnerstag, dem 3. September wurde die Feuerwehr Ilvesheim um 01.08 Uhr zur Überlandhilfe in den Kaiserstuhlring nach Seckenheim alarmiert. Auf der Anfahrt konkretisierte sich die Lage in Seckenheim soweit, dass die Ilvesheimer Kräfte nicht mehr benötigt wurden und sie die Einsatzfahrt abbrechen konnten.
Höhenbegrenzung abgefahren 24.08.2015 22:00 Uhr
Kurz nach der Feuerbestattung der Kerwegretel durfte die Feuerwehr Ilvesheim einmal mehr in der Ludwig-Schäfer-Straße tätig werden. Die Höhenbegrenzung der Überführung der Schlossschule wurde mal wieder von einem unbekannten Kraftfahrzeugführer abgefahren. Da die Höhenbegrenzung in die Fahrbahn ragte und herunterzufallen drohte, entfernten die Ilvesheimer Kräfte diese in Amtshilfe für die Polizei.
Selbstentzündung von Leinöllappen 20.08.2015 05:24 Uhr
Ein nicht alltäglicher Einsatz, der zudem noch recht glimpflich verlief, rief die Ilvesheimer Einsatzkräfte am Donnerstag, dem 20. August, um 5.24 Uhr auf den Plan. Gemeldet war ein undefiniertes Kleinfeuer in einem Hinterhof in der Neuen Schulstraße. Beim Eintreffen der Ilvesheimer Wehr hatte ein Bewohner das kleine Feuer bereits erstickt und somit auch die Rauchentwicklung eingedämmt. Bei näherer Betrachtung stellte sich heraus, dass ein paar Putzlappen und alte T-Shirts in Brand geraten waren, die abschließend noch mit zwei Gießkannen Wasser abgelöscht wurden. Auf der Suche nach der Ursache stellte sich rasch heraus, dass an den vorangegangen Tagen mehrfach mit diesen Lappen Leinöl aufgetragen wurde. Die Lumpen wurden dann zusammengeknüllt zum Trocknen in den Hof gelegt, ohne dabei zu beachten, dass mit Leinöl getränkte Lappen zur Selbstentzündung neigen, was dann auch tatsächlich stattgefunden hat.
Zum Glück lagen die Lappen auf dem Weg im hinteren Bereich des offenen Hofes und konnten keinen größeren Schaden anrichten. Man kann sich ausmalen, was hätte passierten können, wenn die Stoffteile irgendwo im Gebäude gelegen wären.
Brandmelderalarm in der Friedrich-Ebert-Schule 18.08.2015 08:11 Uhr
Am Dienstag, dem 18. August, wurde die Feuerwehr Ilvesheim um 8.11 Uhr in die Friedrich-Ebert-Schule alarmiert, da die Brandmeldeanlage ausgelöst hatte. Wie in vielen Schulen in Deutschland werden auch in der Grundschule in Ilvesheim während der Ferienzeit Bauarbeiten durchgeführt. Und genau solche handwerklichen Tätigkeiten, in diesem Fall Sägearbeiten, führten zur Alarmierung, da die Brandmeldeanlage bzw. Teile davon nicht ausgeschaltet wurden und die Staubentwicklung die Brandmelder ausgelöst hatte. Nach entsprechenden Lüftungsmaßnahmen konnte die Feuerwehr Ilvesheim nach einer halben Stunde wieder einrücken.
Gefahrgutunfall im Hallenbad der Schloss-Schule 10.08.2015 15:08 Uhr
Beim Abladen von 40kg-Behältern mit Calciumhypochlorit in Granulatform mittels Kran in einen Verladeschacht wurde einer der Behälter aufgerissen und es kam zu einem Austritt des Produkts im Verladeschacht. Dabei handelte es ich um einen Stoff, der im Bäderbetrieb zur Wasserbehandlung verwendet wird und der ätzende und reizende Dämpfe entwickeln kann. Durch Mitarbeiter der Schloss-Schule wurde deshalb um 15:08 Uhr die Feuerwehr Ilvesheim alarmiert. Nach Auskunft des Betreibers ruhte der Bäderbetrieb und es befanden sich zum Unfallzeitpunkt keine Personen im gefährdeten Expositionsbereich. Nach Absperrung des Gefahrenbereichs um das Gebäude und Feststellung des Produktes und seiner Eigenschaften wurde in Abstimmung mit dem Anlagenbetreiber, dem Vertreter des Produktlieferanten und dem als Fachberater hinzugezogenen Leiter der Ilvesheimer Bäderbetriebe das ausgetretene und das im aufgerissenen Behälter verbliebene Produkt unter Einsatz von Atemschutzgeräten und Schutzausrüstung in einen intakten Transportbehälter umgeladen. Parallel wurde eine Überdruckbelüftung der betroffenen Gebäudebereiche durchgeführt. Nach Begutachtung aller betroffenen Gebäudebereiche durch den Leiter der Ilvesheimer Bäderbetriebe wurde die Einsatzstelle an den Betreiber übergeben.
Brandmelderalarm Wasserturm 10.08.2015 02:11 Uhr
Zu einem Brandmelderalarm im Wasserturm Seckenheim, der mittlerweile als Aufzugsmuseum genutzt wird, wurde die Feuerwehr Ilvesheim um 02:11 Uhr nach Seckenheim alarmiert. Vor Ort ergaben sich keine Hinweise auf ein Schadenfeuer, sodass die Feuerwehr ohne weitere Tätigkeit die Rückfahrt antreten konnte.
Zimmerbrand 07.08.2015 20:41 Uhr
Aufgrund der Baustellensituation in und um Mannheim-Seckenheim ist es möglich, dass die dort zuständige Berufs- und Freiwillige Feuerwehr die Einsatzstellen im Stadtteil Seckenheim nicht mehr rechtzeitig erreicht. Daher wird seit dem 03.08.2015 bei allen Seckenheimer Notrufen zu Bränden und technischen Hilfeleistungen, bei denen Personen in Gefahr sein können, zusätzlich die Feuerwehr Ilvesheim nach Seckenheim alarmiert. Diese vorübergehende Zusatzalarmierung wird voraussichtlich ein Jahr andauern. In diesem Rahmen wurde die Feuerwehr Ilvesheim am 07.08.2015 um 20:41 Uhr zu einem gemeldeten Zimmerbrand in die Seckenheimer Hauptstraße alarmiert. Besonders starke Rauchentwicklung aus einem Grill in der Nachbarschaft hatte ein aufmerksamer Anwohner irrtümlich für einen Brand gehalten und deshalb über Notruf 112 die Feuerwehr gerufen. Kurz vor ihrem Eintreffen an der Einsatzstelle wurde die Feuerwehr Ilvesheim von der ebenfalls dort eingetroffenen Feuerwehr Seckenheim über den Fehlalarm informiert und konnte die Anfahrt somit abbrechen.
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