Straßenverunreinigung 17.05.2017 08:17 Uhr

Am Freitag, dem 19. Mai, wurde die Feuerwehr Ilvesheim um 8.17 Uhr in die Bechtheimer Straße alarmiert. An einem Pkw war Kraftstoff ausgelaufen, was dazu geführt hat, dass die Straße auf rund 50 Meter Länge verunreinigt wurde und sich unter dem Fahrzeug eine Lache gebildet hatte. Zum Auffangen des auslaufenden Kraftstoffs wurde unter das Fahrzeug eine Wanne gestellt, die verunreinigte Straße wurde von einer Fachfirma gereinigt.

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Überlandhilfe Ladenburg 07.05.2017 20:20 Uhr

Am Sonntag, dem 07. Mai, wurde die Feuerwehr Ilvesheim um 20.20 Uhr mit Drehleiter und Löschfahrzeug zur Überlandhilfe in die Ladenburger Altstadt alarmiert. Zwei Häuser neben dem Gasthaus Ochsen war in einer gerade frisch renovierten Wohnung ein Nachtspeicherofen in Brand geraten und hatte umliegende Holzbalken in Brand gesetzt. Zur Unterstützung der Feuerwehr Ladenburg ging ein Trupp im zweiten Obergeschoss zur Brandbekämpfung vor und ein Sicherheitstrupp wurde bereitgestellt. Zusätzlich war ein Trupp unter Atemschutz über die Drehleiter eingesetzt, um im Dachbereich nach Glutnester zu suchen und diese abzulöschen. Nach knapp zwei Stunden war für die Ilvesheimer Kräfte der Einsatz beendet.

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Personenrettung Neckar 02.05.2017 16:19 Uhr

So einladend die Neckarschleife zwischen Ilvesheim und Seckenheim zum Spielen und Baden auch scheint, als einer der fünf wasserreichsten Zuflüsse zum Rhein hat der Neckar vor allem in seinem Unterlauf seine Tücken und Gefahren. Gerade nach langen Trockenperioden gefolgt von ergiebigem Niederschlag in den Einzugsgebieten kann der Wasserstand, bedingt durch die Regulation des Flusses mit Stauwehren, sehr rasch ansteigen – so auch in den Nachmittagsstunden des 2. Mai. Als Reaktion auf einen ansteigenden Wasserstand im Oberwasser des Stauwehrs in Ladenburg musste dieses geöffnet werden. In der Folge stieg das Wasser in der Neckarschleife binnen Minuten um rund zwei Meter an. Dies wurde drei Jugendlichen zum Verhängnis, die sich das Gelände unterhalb der Seckenheimer Brücke bei niedrigem Wasserstand zum Spielen ausgesucht hatten, wohlgemerkt eine Sache, die nicht verboten ist.

Kurz nach 16 Uhr erreichte die Feuerwehr in Mannheim der dramatische Notruf von einem der vom Wasser überraschten Jugendlichen, der die gefährliche Situation schilderte. Seitens der Berufsfeuerwehr Mannheim wurde sofort die Tauchergruppe mit Strömungsrettern alarmiert und von der Leitstelle in Ladenburg gemäß dem Alarmplan „Unterer Neckar“ die Feuerwehren Ilvesheim, Ladenburg und Edingen-Neckarhausen sowie die DLRG und Rettungsdiensteinheiten in Marsch gesetzt. Nach Alarm für die Feuerwehr Ilvesheim um 16.19 Uhr, rückten kurz darauf der Einsatzleitwagen und der Gerätewagen mit dem Schnelleinsatzboot in Richtung Seckenheimer Brücke aus, das erste Löschfahrzeug besetzte einen Beobachtungspunkt an der Autobahnbrücke, das zweite Löschfahrzeug in Höhe des Leinpfads. Während sich auf Ilvesheimer Seite eine Abschnittsleitung auf dem REWE-Parkplatz etablierte, arbeiteten die Mannheimer Kräfte am Seckenheimer Ufer und von der Brücke aus.

Es stellte sich relativ schnell heraus, dass sich von den drei betroffenen Jugendlichen eine Person ans Ufer retten konnte, die beiden anderen klammerten sich unterhalb der Brücke krampfhaft an Bäumen fest oder waren diese ein Stück emporgeklettert. Nachdem als Einsatzschwerpunkt der Flussabschnitt unterhalb der Brücke auf Seckenheimer Seite ausgemacht war, wurde die Einsatzstelle neu strukturiert. Auf Mannheimer Seite wurden die Kräfte der Berufsfeuerwehr unter Führung des B-Dienstes und des Taucheinsatzführers durch Einheiten aus Ilvesheim und Edingen-Neckarhausen verstärkt, während sich auf Ilvesheimer Seite die restlichen Kräfte aus Ilvesheim, der Feuerwehr Ladenburg sowie Teile der DLRG und des Rettungsdienstes am REWE-Parkplatz bereithielten. Die zuerst angefahrenen Beobachtungspunkte in Ilvesheim wurden aufgelöst und die Fahrzeuge den Abschnitten zugeteilt. Die Leitung auf der Ilvesheimer Seite oblag dem Kommandanten der Feuerwehr Ilvesheim, unterstützt durch Führungskräfte aus Ladenburg und Edingen-Neckarhausen.

Klare Aufgabe der Strömungsretter der Feuerwehr Mannheim war die Sicherung und Rettung der Jugendlichen. Hierbei unterstütze vom Ufer aus die Besatzung des Ilvesheimer Gerätewagens. Kräften aus Edingen-Neckarhausen gelang es, von der Brücke herab einen Jugendlichen mit einem Seil zu sichern. In einer rund 35-minütigen Aktion gelang es den drei Strömungsrettern schließlich, die Jugendlichen wohlbehalten in Schlauchbooten der Feuerwehr Mannheim und der DLRG zum Ufer zu bringen, wo sie von Rettungsdienstkräften untersucht wurden.

Für die Rettungsmaßnahmen wurde die Seckenheimer Brücke gesperrt, was zu größeren Verkehrsbehinderungen führte. Unverständlich, dass trotz deutlicher Absperrmaßnahmen mit Verkehrsleitkegel und Feuerwehrfahrzeugen dann immer noch Fahrzeugführer meinten, entgegen der Fahrtrichtung und an Absperrungen vorbei in die Einsatzstelle einfahren zu müssen, weil „sie jetzt unbedingt über die Brücke müssen“.

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Tierrettung 18.04.2017 16:38 Uhr

Während einer Ausbildungsfahrt mit dem Mehrzweckboot auf dem Neckarkanal am Nachmittag des 18. Aprils, erkannten die Ilvesheimer Kräfte in der Nähe des Blindenbads einen Schwan, der mit seinem Kopf und einem Bein in und hinter den Sprossen einer Leiter in der Spundwand eingeklemmt war. Nachdem man sich mit dem Mehrzweckboot vorsichtig genähert hatte, konnte der Schwan mit einigen Handgriffen schnell befreit werden.

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Einsatzkräfte in neuer Optik 18.04.2017 08:16 Uhr

Einsatzkräfte in neuer Optik Ilvesheimer Wehrleute tragen zukünftig sandfarbene Einsatzjacken

Bisher waren es die Ilvesheimer Bürgerinnen und Bürger gewohnt, dass Ihnen Ihre Feuerwehr in orangener Einsatzjacke und schwarzer Einsatzhose zu Hilfe eilte. Dieses Aussehen wird sich in nächster Zeit ändern, professionelle Hilfe wird zukünftig mehr und mehr sandfarben anrücken. Warum dieser Wechsel, werden sich nun einige wundern…

Diese Frage ist leicht zu beantworten: zum einen hat der Hersteller der aktuellen Einsatzkleidung sein Geschäftsmodell in Europa geändert und somit war die Ilvesheimer Wehr gezwungen einen neuen Hersteller zu suchen. Zum anderen werden die Einsatzjacken in der Farbe Orange – ein Anblick, den die Ilvesheimerinnen und Ilvesheimer seit den 80iger Jahren von ihrer Gemeindefeuerwehr kennen – zukünftig mehr und mehr aus den Programmen der Produzenten genommen. Orangefarbene Einsatzjacken werden nur noch mit hohem Aufpreis produziert, da sie nach der eigentlichen Herstellung zusätzlich eingefärbt werden müssen und die Nachfrage mehr und mehr zurückgeht.

Somit hat sich eine Auswahlkommission auf die Suche nach neuen Geschäftspartnern gemacht. Nach entsprechenden Ausschreibungsverfahren erfolgte eine eingehende Prüfung verschiedenster Hersteller sowie der Trageversuche einiger Jacken. Weiterhin hat man sich bei den umliegenden Feuerwehren nach deren Erfahrungen erkundigt. Letztendlich hat man sich gegen dunkelblaue/schwarze Einsatzkleidung und für das sandfarbene Modell Fireliner der Firma Consultiv entschieden.
Diese helle Farbe garantiert unter anderem eine geringere Wärmeaufnahme durch Wärmestrahlung und durch Sonnenlicht. Somit profitieren die Ilvesheimer Feuerwehrangehörigen vor allem im Sommer von der hellen Farbe, da sie in diesen Anzügen nicht so schnell ins Schwitzen gelangen und die Gefahr von Hitzestress gemindert wird. Außerdem sind die Einsatzkräfte in Verbindung mit den neonfarbenen Reflexstreifen besser im Dunkeln erkennbar als mit dunkelblauer/schwarzer Einsatzkleidung. Dies ist nicht nur bei Einsätzen in der Dämmerung und zur Nachtzeit wichtig, sondern auch zur Brandbekämpfung in verrauchten Gebäuden mit kaum Sicht.
Was privat eher wenig erfreut, ist bei Schutzkleidung besonders wichtig. Verschmutzungen und damit gegebenenfalls auch Beschädigungen sind an der hellen Bekleidung schneller erkennbar. Der neue Anzug ist leichter als die alte Einsatzkleidung und besonders atmungsaktiv, zusätzlich wurden der Schnitt sowie die Ergonomie und somit auch die Beweglichkeit verbessert. Damit die neuen Schutzanzüge optimal am Körper sitzen, wurde jeder Träger genau vermessen – es handelt sich sozusagen um Maßanzüge.

Um den Gemeindehaushalt nicht zusätzlich mit der Anschaffung zu belasten, hat der Feuerwehrausschuss in Vernehmen mit der Gemeindeverwaltung beschlossen, die Beschaffung schrittweise umzustellen. Der Kauf der ersten 25 Sätze erfolgte aus Haushaltsmitteln von 2016 und 2017, bis 2020 werden dann sukzessive weitere 45 Sätze beschafft.
Die gebrauchten orangenen Einsatzjacken und schwarzen Einsatzhosen werden mit der Zeit eingesammelt, eingehend durch die Gerätewarte geprüft und gewaschen. Defekte Einsatzkleidung wird entsorgt, noch intakte Einsatzkleidung wird als Reservekleidung vorgehalten, um zum Beispiel nach schmutzintensiven Einsätzen wie nach Hochwasser- oder Brandeinsätzen die Feuerwehrangehörigen sofort wieder einsatzbereit einkleiden zu können.

Es wird also noch drei bis vier Jahre dauern, bis alle Ilvesheimer Feuerwehrangehörige einheitlich in sandfarbener Einsatzkleidung an den Einsatzstellen eintreffen. Und auch dann wird ab und an immer noch ein orangener Einsatzmantel zu erkennen sein.

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Undefiniertes Kleinfeuer 12.04.2017 21:23 Uhr

Zu einem undefinierten Kleinfeuer wurde die Feuerwehr Ilvesheim am Mittwoch, dem 12. April, um 21.23 Uhr in den Bereich Am Freibad / Alla-Hopp-Anlage alarmiert. Wie sich schnell herausstellte, brannten in einer Feuertonne auf der Minigolfanlage noch Holzreste von einer vorangegangenen Veranstaltung. In Absprache mit dem Betreiber der Minigolfanlage wurden die Glutreste in der Feuertonne ressourcenschonden unter Zuhilfenahme einer Flachschaufel – auch Holsteiner Schaufel genannt – mit neben der Tonne liegenden Erdaushub rund 20 Zentimeter hoch abgedeckt und somit der Brand erfolgreich erstickt.

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Wasser in Keller 10.04.2017 05:32 Uhr

Am Montag, dem 10. April, wurde die Feuerwehr Ilvesheim um 5.32 Uhr in die Straße Beim Schlossgarten gerufen. In einem Keller stand in mehreren Räumen teilweise bis zu 10 Zentimeter hoch Wasser und der Strom war ausgefallen. Nach Schließen der Hauptanschlussleitung konnte mit Tauchpumpe und Wassersauger das Wasser weitestgehend entfernt werden.

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Vogelbergung 04.03.2017 13:00 Uhr

Am Samstag, dem 04. März rückte um 13.45 Uhr ein Fahrzeug der Feuerwehr Ilvesheim zu einer Vogelbergung in die Gemarkung Niederfeld aus. Entsprechenden Vorgaben des Landratsamtes Rhein-Neckar-Kreis wurde der Kormoran geborgen und auf dem Bauhof zwischengelagert, um ihn der amtlichen Untersuchung zuführen zu können.

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Baumbrand 03.03.2017 17:32 Uhr

Die Meldung „teilgelöschte Konifere“ führte am Freitag, dem 03. März, um 17.32 Uhr zu einem Einsatz der Feuerwehr Ilvesheim in der Kanzelbachstraße. Unsachgemäßes Abflammen von Unkraut führte dazu, dass eine Thuja in Flammen aufging. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr hatte der Besitzer die Flammen mit einem Gartenschlauch schon weitestgehend eingedämmt, so dass die Ilvesheimer Kräfte nur noch am Baum und der davorliegende Fläche Nachlöscharbeiten durchführen musste. Eine Einsatzsituation, die in den letzten fünf Jahren öfter vorkam und leicht zu verhindern ist!

HINWEIS
Da mit Einzug des Frühlings die Gartenarbeiten wieder losgehen – dazu zählt auch das Abflammen von Unkraut – und auch wieder vermehrt die Grills angeworfen werden, möchte die Feuerwehr Ilvesheim darauf hinweisen, auf umstehende Bäume und Hecken zu achten, insbesondere auf sämtliche Nadelhölzern. Vor allem von Lebensbäumen (oder auch Thuja genannt) ist genügend Abstand zu halten, da diese im Inneren ihrer dicht stehenden Äste sehr viele abgeworfene trockene und leicht brennbare Blätter aufweisen. Die Brennbarkeit wird durch die im Baum enthaltenen ätherischen Öle noch verstärkt. Und es ist bundesweit schon oft genug vorgekommen, dass sich das Feuer vom brennenden Baum oder durch den Funkenflug auf umliegende Gebäude ausbreitet.

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Wohnungsöffnung 22.02.2017 19:42 Uhr

Zu einer Wohnungsöffnung wurde die Feuerwehr Ilvesheim am Mittwoch, dem 22. Februar um 19.42 Uhr in die Weinheimer Straße alarmiert. Nach Öffnen der Hauseingangstür wurde die Wohnung eingehend, unter anderem auf angeschaltete Elektrogeräte kontrolliert und anschließend die Einsatzstelle dem Rettungsdienst und der Polizei übergeben.

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